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Source: www.anisearch.com/character/116124Vor langer Zeit in Nagasaki trafen Raizou Kurima, ein Vasall des
Satsuma-Daimyats, und der Assassine
Yuuen Usui aufeinander. Yuuen, der sich selbst als Tausendsassa bezeichnete, sagte, sein Geld mit Gelegenheitsarbeiten zu verdienen. Seit einigen Tagen verbrachte ein verdächtig wirkender Samurai seine Nächte im Freien. Von den Anwohnern wurde Yuuen gebeten, nach dem Rechten zu sehen. Weil Raizou unter einer Brücke saß, glaubte Yuuen, er würde versuchen, sich vor den Blicken der anderen zu verbergen. Raizou erzählte, einen Menschen umgebracht zu haben. Yuuen war überrascht, dass jemand, der solch ein Tabu gebrochen hat, sich an einem so unsicheren Ort versteckt hielt. Raizou meinte, es sei ein Befehl seines Herrn gewesen. Er konnte nicht anders, als seine Pflicht zu erfüllen. Ein Verräter, der Schande über den Clan gebracht hat, musste bestraft werden. Obwohl er im Einklang mit dem Recht gehandelt hatte, konnte Raizou deshalb nicht mit stolzgeschwellter Brust ins Daimyat zurückkehren, weil das Opfer ein Bekannter von ihm war. Dieser war unersetzlich für ihn. Auch wenn sein Tod unvermeidbar war, den Seinen konnte Raizou nun nicht mehr unter die Augen treten. Für Raizou gab es kein Zurück mehr. Yuuen gab ihm zu verstehen, dass sich unter der Brücke zu verkriechen, nichts zur Lösung seines Problems beitragen würde. Erst durch das Gespräch mit Yuuen erkannte er, was für ein Narr er war. Raizou zog weiter …
An einem Berghang traf Raizou auf Gefolgsleute von
Jounoshin Matsumine. Es stellte sich heraus, dass der Mann, den er getötet hatte, sein Schwiegervater
Genshin Hirata war. Dessen Verstrickung in den Schmuggel von Opium ließ Raizou keine andere Wahl. Statt ihn für den Erfolg seiner Mission zu beglückwünschen, zogen Jounoshins Gefolgsleute plötzlich ihre Waffen. Eine Stimme sagte zu Raizou, springen zu sollen, wenn er nicht sterben möchte. So sprang Raizou die Schlucht hinunter in den Fluss. Auch wenn er nicht ohne Verletzungen davonkam, überlebte er durch die Hilfe des Jungen
Nio. Dieser brachte ihn in seine Behausung, wo auch Yuuen zugegen war. Yuuen gab Raizou recht, als dieser behauptet hatte, jemand aus Satsuma tätige Opiumgeschäfte mit englischen Händlern auf Dejima. Genshin hatte in Nagasaki geheime Ermittlungen angestellt, um dieses Komplott aufzudecken. Raizou wurde jedoch etwas anderes erzählt. Derjenige, der ihm eine Lügengeschichte eingeredet und Genshins Ermordung befohlen hatte, musste der wahre Drahtzieher hinter dem Opiumschmuggel sein: Jounoshin Matsumine, der Finanzkommissar des Satsuma-Daimyats. Genshin war nur noch einen Schritt davon entfernt gewesen, diesen Beweis zu erbringen. Raizou schloss sich dann Yuuens Gruppe an. Sie infiltrierten Jounoshins Anwesen und veranstalteten ein Massaker. Raizou tötete Jounoshin und konnte sich so erfolgreich rächen.
Als Raizou noch ein Samurai war, übte er sich nach dem Aufstehen im Schwertkampf. Abhängig vom Tag gab er entweder in der Burg oder in Privathäusern Schwertkampfunterricht. Nach seiner Rückkehr übte er sich weiter im Schwertkampf. Danach bereitete er die Übungen des nächsten Tages vor und legte sich bei Sonnenuntergang schlafen.
Raizou ist ein talentierter Zeichner. Für seine Kunst nimmt er das Pseudonym »Taishin« an. Für die Kanji hat er sich eines Zeichens von Yuuen bedient. Dieser zeigte sich geehrt. Nachdem er
Yui gezeichnet hatte, fragte er sich, ob es ihm erlaubt sei, die Frau, die er in den Tod geführt hat, zu malen.
Raizou starb durch die Hand des Rächers
Sute. Eigentlich waren Sutes Kameraden sowie
Saimon Shishido bereits ausgeschaltet, doch Sute war noch am Leben. Gerade an dem Ort, an dem er Yuuen traf – an der Brücke – rammte Sute ihm ein Messer in den Rücken. Da Raizou sich unbekümmert zu ihm umdrehte und ihn seelenruhig anblickte, lief Sute angsterfüllt davon. Raizou erlag dann seiner Wunde und wurde später von Yuuen tot aufgefunden. Bevor er starb, waren Raizous Gedanken ganz bei Yui. Er hatte ein Lächeln im Gesicht.
Quelle: www.anisearch.de/character/116124