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Rezensionen – Vinland Saga

Avatar: Bariados#1
Anime: Vinland Saga
Genre: Abenteuer, Action
Streamingplattform: Amazon Prime
Veröffentlichung Japan: 2019
Deutsche Veröffentlichung: 2019 als Simulcast (noch keine Disc Veröffentlichung oder deutsche Synchronfassung vorhanden)
Studio: WIT Studio, Inc.
Folgen: 24 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 7/10



Handlung:
Eine kühne Geschichte um Rache und Leid angesiedelt im Europa des elften Jahrhunderts. Die nordischen Seemänner sind landauf, landab gefürchtet und für ihre grausame Stärke bekannt!
Thorfinn ist der Sohn eines der größten Krieger, den die Wikinger je hatten, doch er muss mitansehen, wie sein geliebter Vater im Kampf gegen den Söldnerführer Askeladd stirbt. Auf Rache bedacht, schließt er sich Askeladds Trupp an, um ihn eines Tages im Duell zu fordern und zu besiegen. Doch bevor es dazu kommt, wird er in den Krieg um die Krone in England hineingezogen...

Meine Meinung:
Vinland Saga ist das neue Aushängeschild der Erfolgsschmiede WIT welche sich vor allem durch Attack on Titan einen Namen als eines der Animationsstärksten Studios gemacht hat. Und auch hier wurde wieder in gewohnter Stärke abgeliefert und so wird uns ein toll anzusehender Anime auf den Bildschirm gezaubert der sowohl in den ruhigeren als auch in den brutalen Szenen Animationstechnisch zu überzeugen weiß. Auch die Musikalische Untermalung wurde gut getroffen und vor allem das erste Opening blieb mir schnell im Kopf hängen.
Inhaltlich legt die erste Staffel ein großes Augenmerk auf die Rachegedanken unseres Protagonisten was sich teils etwas langatmig anfühlte. Zudem hatte ich gehofft das ein paar Charaktere vom Anfang (z. B. Thorfinns Familie) im laufe der Gesichte etwas an Bedeutung gewinnen bzw. überhaupt nochmal auftauchen. Da wurden einige aber bisher gänzlich ignoriert was sich aber eventuell im laufe der Geschichte noch ändern könnte (ich habe keine Manga Kenntnisse). Generell gefielen mir die verschiedenen Charaktere recht gut und es waren einige interessante Persönlichkeiten dabei. Nur Prinz Knut empfand ich über weite Strecken als recht nervig bzw. anstregend . Richtig fahrt nahm die Geschichte dann gegen Ende der Staffel auf als der Kampf um die Krone richtig entfachte. Hierzu fühlt sich Rückblickend ein großer Teil der Staffel wie ein großer Prolog an welches mich zu der Annahme bringt das Storytechnisch der Höhepunkt noch nicht erreicht ist und was mich umso gespannter auf eine Fortführung macht.

Fazit:
Die 1. Staffel war gut und hat mit den Entwicklungen gegen Ende jedenfalls Lust auf mehr gemacht. Daher eine klare Empfehlung meinerseits für die denen das Wikinger Setting gefällt und die kein Problem mit übermäßiger Gewaltdarstellung haben.
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Rezensionen – Toradora!

Avatar: Bariados#2
Anime: Toradora!
Genre: Romance, Comedy, Slice of Life, Drama
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix, Anime on Demand
Veröffentlichung Japan: 2008 - 2009
Deutsche Veröffentlichung: 2017
Studio: J.C. STAFF
Folgen: 25 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 7/10



Handlung:
Der Furcht erregend aussehende, aber friedliebende Ryuuji Takasu beginnt sein zweites Jahr an der Oberschule. Erneut muss er sich darauf einstellen zahlreiche Missverständnisse, die er seinem Äußeren verdankt aufzuklären. Er hat nämlich die Augen seines Vaters geerbt, die durch ihr markantes Aussehen einen falschen Eindruck von Ryuuji an seine Umwelt vermitteln. Die einzige Person in der Schule die noch mehr gefürchtet ist als er ist die kleine, als sehr aggressiv geltende, Taiga Aisaka. Eines Tages müssen die beiden feststellen das Ryuuji in Taigas beste Freundin Minori Kushieda und Taiga in Ryuujis besten Freund Yuusaku Kitamura verliebt sind. Deshalb schließen sie den Pakt zusammenzuarbeiten und sich Gegenseitig zu verkuppeln.

Meine Meinung:
Toradora ist wohl einer der größten und beliebtesten Vertreter des Romance/Comedy Genres und hat durch viele gute Kritiken meine Aufmerksamkeit erlangt. Ich selbst dachte Anfangs das ich durch Anime wie Your Name, Clannad oder Anohana vergleichbare Vertreter kenne, welche allerdings viel mehr in die Drama Kerbe einschlagen als Toradora. Mit unseren Hauptdarstellern Taiga und Ryuuji haben wir auf der einen Seite eine kleine aggressive Zicke und auf der anderen Seite den viel zu gutherzigen Musterschüler. Leider wurden diese Stereotypen für mich das ein oder andere mal zu sehr überstrapaziert. Während ich Taiga an Ryuujis Stelle für ihre Undankbarkeit und ihr Verhalten gerne des öfteren erwürgt hätte, wurde auch Ryuuji für mich in manchen Situationen teils zu lange bzw. zu intensiv von dieser einen Seite gezeigt. Klar wurde im Verlauf der Gesichte ersichtlicher woher ihre Eigenschaften kommen, was auch ohne Zweifel ganz gut geschrieben war, trotzdem dauerte es bis ich mit den Charakteren warm wurde. Das schlimmste beispiel für mich war wohl Minori Kushieda. Diese dauer aufgedrehte Art die auf ADHS bei ihr schließen lässt, wurde mir oft einfach zuviel und wirkte zu stark überzeichnet. Auf der anderen Seite gab es aber auch positiv beispiele wie Ami Kawashima deren Entwicklung und Auftreten für mich viel klarer, nachvollziehbarer natürlicher und auch logischer wirkte. Zudem brachte sie eine gute Dynamik in die ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen mit ein und tat dem zusammenspiel der Charaktere sehr gut. Generell der für mich stärkste Charakter der Serie!

Auch wenn das alles relativ Negativ klingt hat Toradora auch klare Stärken! Neben der angesprochenen Ami gefiel mir auch das zusammenspiel zwischen Taiga und Ryuuji an vielen Stellen sehr gut. Auch wenn ich Zeit brauchte mich vorallem mit Taiga anzufreunden, harmonierten dieses Charaktere zusammen super. Die "Schwimmunterricht-Folge" oder auch die "Weihnachtsmannaktion" sind nur zwei dieser tollen Beispiele dafür. Das Setting an sich war ganz angenehm und zusammen mit den Slice of Life Elementen hatte ich der Welt von Toradora einen gewissen Wohlfühlfaktor der viel ausmacht. Die Story war "romance-like" ganz nett aufgebaut und weitestgehend gut nachvollziehbar geschrieben.

Fazit:
Toradora! Ist ein netter Romance Anime mit schönen Slice of Life Elementen. Bei manchen Charakteren hatte ich vor allem Anfangs Schwierigkeiten Sympathien zu entwickeln. Da wurde meiner Meinung nach etwas Potential vergeben. Vor allem wenn ich mir als Gegenbeispiel einen Charakter wie Ami ansehe hätte ich mir mehr davon gewünscht. Schlussendlich ist Toradora für Genrefans allerdings sicher ein würdiger und guter Vertreter.
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Rezensionen – Tenki no Ko

Avatar: Bariados#3
Anime: Weathering With You
Genre: Sentimentales Drama
FSK: 6
Streamingplattform: -
Veröffentlichung Japan: 19.07.2019
Deutsche Veröffentlichung: 16.01.2020
Studio: CoMix Wave Films Inc.​
Folgen: Film (114min Laufzeit)
Persönliche Wertung in Punkten: 9/10


Handlung:
Der Oberschüler Hodaka Morishima verlässt seine Heimat auf einer isolierten Insel und geht nach Tokyo wo er aber schnell in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Er verbringt seine Tage alleine, ehe er eine Stelle als Redakteur für ein Okkultismus​-Magazin annimmt. Seitdem regnet es täglich. Eines Tages trifft Hodaka auf Hina Amano, die gemeinsam mit ihrem Bruder ein fröhliches und solides Leben führt. Hina verfügt über eine besondere Fähigkeit: Sie kann das Wetter kontrollieren und auf Befehl die Sonne scheinen lassen...

Meine Meinung:
​Nachdem Welterfolg "Your Name" geht man natürlich mit einigen Erwartungen in den neuen Film von Star-Regisseur Makoto Shinkai. Ich erlebte einen gelungenen Kinoabend und bin durch und durch zufrieden mit dem Ergebnis von "Weathering With You". Animationstechnisch lieferte der Film wieder auf aller höchstem Niveau ab. Zudem bekamen wir wieder ein ähnliches aber doch überragendes Zwischenspiel von humorvolleren aber auch dramatischeren Szenen in einer ruhigen Erzähl weise. "Weathering With You" ist zwar kein Anime der dich von Anfang an durch seinen geladenen Spannungsbogen unterhält, allerdings schafft er es dich auf eine Reise ins wundervolle Tokyo mitzunehmen und zeigt dieses durch den angesprochenen Animationsstil im Zusammenhang mit dem thematisierten Wetter von seiner schönsten Seite. Jede einzelne Szene vom aufplatschenden Regen über die sich spiegelnden Sonne bis hin zum Feuerwerk über Tokyo glänzt vor Detailverliebtheit und zeigt die Möglichkeiten des Animation Genres. Abermals wurde dies alles von Bombastischen Soundtracks unterlegt und Radwimps steuerte wie schon in "Your Name" ihren Musikalischen Anteil zum Film. Als kleinen Bonus gab es dann noch die Referenz zu Your Name die die Fanherzen höher schlagen lässt. Auch wenn ich schlussendlich sagen muss das für mich in der Story noch das kleine gewisse etwas gefehlt hat das ich bei Your Name verspürte, ist "Weathering With You" ein großartiger Film der die Lust auf weitere Shinkai Projekte bei mir weckt.​
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Rezensionen – Noragami Aragoto

Avatar: Bariados#4
Anime: Noragami + Noragami Aragoto
Genre: Abenteuer, Action
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix, Wakanim
Veröffentlichung Japan: Staffel 1 2014, Staffel 2 2015
Deutsche Veröffentlichung: Staffel 1 2015, Staffel 2 2017 bei KSM
Studio: Bones
Folgen: 25 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 6/10



Handlung:
Yato ist ein relativ unbekannter Gott, dessen Traum es ist, einmal viele Anhänger zu haben, die an ihn glauben. Leider ist er sehr weit entfernt diesen zu verwirklichen, da er nicht einmal einen eigenen Schrein hat. Als wäre das nicht schon genug, kündigt auch noch seine einzige Shinki (fungiert als Waffe für den Gott), die er hatte, um die Probleme anderer zu lösen. Noch verzwickter wird die Lage als er über Hiyori stolpert, die ihm das Leben rettet und nun ein kleines Problem hat, welches Yato verspricht zu lösen. Nun sind sie solange miteinander verbunden, bis ihr Problem gelöst wird. Zusammen mit Hiyori und seiner neuen Partner-Waffe Yukine wird er alles tun, um mehr Ruhm und den lang ersehnten, ihm gewidmeten Schrein zu bekommen.

Meine Meinung:
Noragami ist ein gutes beispiel für einen grundsoliden Anime. Es handelt sich hierbei um einen Mix von Comedy und Action die aber auch ab und an einmal versucht ernstere Töne anzuschlagen. Allerdings muss ich sagen das Noragami in keinen Bereich besonders herausstricht. Die Charaktere sind ganz Nett und vor allem die Beziehung zwischen Yato und Hiyori hat mir ganz gut gefallen. Yatos Shinki namens Yukine ging mir wiederum mit seiner selbst bemitleidenden und emotional handelten Art des öfteren sehr auf die nerven. Die Kämpfe zwischen Yato und den Dämonen die Akashis genannt werden waren dazu unspektakulär und der Anime ist wie angesprochen in vielen Aspekten zwar solide, hat aber nichts prägendes das ihn für mich von der Masse abhebt.
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Rezensionen – Goblin Slayer

Avatar: Bariados#5
Anime: Goblin Slayer
Genre: Abenteuer, Action
FSK: 16
Streamingplattform: Netflix, Wakanim, Amazon
Veröffentlichung Japan: 2018
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Animoon
Studio: White Fox
Folgen: 12 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 4/10


Handlung:
In einer Welt, die von mordenden Goblins bedroht wird, stellt sich ein schweigsamer Mann in Ritterrüstung einsam der Gefahr entgegen. Der Goblin Slayer gilt als der einzige erfahrene Abenteurer, der den brutalen Wesen die Stirn bietet. Denn diese sind zwar eine Plage für viele Menschen, da sie in Banden die Dörfer überfallen, morden und vergewaltigen, aber da sie kaum Ruhm oder Geld einbringen, scheuen sich die meisten Abenteurer davor, Goblins zu jagen. Goblin Slayer, der als Kind mit ansehen musste, wie sein Dorf durch Goblins zerstört wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, alle Exemplare der Spezies auszurotten. Nachdem sie von ihm gerettet wurde, beschließt eine junge Priesterin, ihn bei seinen Abenteuern zu begleiten.


Meine Meinung:
Während Goblin Slayer als einer der besten Anime seiner Season gehandelt wird, kann ich diesen Hype nicht wirklich nachvollziehen. Zugegeben der Hauptcharakter ist mit seiner trockenen Art und seinem einzigen Lebenssinn der darin besteht Goblins zu schlachten ganz witzig und interessant. Das war aber auch schon die größte Stärke des Anime. Der Anime besteht in den 12 Folgen zu 90 % aus der Abschlachtung von Goblins sowie der Vergewaltigung von Frauen. Die Animationen und die grausamen Massaker selbst sind allerdings ganz gut inszeniert. Hingegen dazu sind die Charaktere wiederum (abgesehen vom Goblin Slayer selbst) langweilig und Oberflächlich. Nichtmal Namen wurden vergeben und so hören die Charaktere nur auf Namen wie Priesterin, Schwert Maid etc. Alles in allem war er kein kompletter Reinfall aber für mich auch definitiv nicht mehr als Durchschnitt.
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Rezensionen – Death Parade

Avatar: Bariados#6
Anime: Death Parade
Genre: Drama, Fantasy
FSK: 12
Streamingplattform: Animax (Amazon)
Veröffentlichung Japan: 2015
Deutsche Veröffentlichung: 2017 bei Universum Anime
Studio: MADHOUSE
Folgen: 12 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 7/10



Handlung:
In der Bar Quindecim im Reich der Toten treffen kürzlich Verstorbene ein, die sich ihres Todes noch nicht bewusst sind. Sie werden hier vor eine Prüfung gestellt, die bestimmt ob sie wiedergeboren werden oder ihre Seelen in das ewige Nichts fallen. Sie werden zu einem Spiel in der Bar gedrängt –Darts, Billard, Kartenspiele oder andere – die ihr weiteres Schicksal bestimmen soll. Doch tatsächlich beobachtet der Barkeeper Decim als Schiedsrichter das Verhalten der Verstorbenen, die im Laufe eines Spiels ihre verborgenen Seiten offenbaren, und fällt sein Urteil nach diesem Verhalten.

Meine Meinung:
Die Idee hinter Death Parade fand ich von beginn an genial. Über das Schicksal zweier Menschen zu richten indem man sie mithilfe eines Spiels um Leben und Tod an Ihre psychischen Grenzen treibt versprach interessant zu werden. Und das Konzept ging auf. Zugegeben die Hauptstory, wenn man sie so nennen kann, hat nicht gerade den interessantesten Handlungsstrang und läuft für mich neben dem eigentlich interessanten Teil nur mit. Ich sehe den Anime nämlich eher Episodisch und vor allem die einzelnen Geschichten und Schicksale der Leute die im Spiel um Ihr Leben antreten sind interessant und mit reißerisch gestaltet. Für die 12 Folgen wurden etwas zuviel Charaktere eingebaut die zwar sogar zum "Hauptcast" zählen aber eigentlich komplett untergehen das sie zum einen kaum streamtime bekommen wodurch es sich für den Zuschauer als schwer erweist einen Draht zu diesen Charakteren aufzubauen und sie sich zum anderen bis zum Ende als relativ überflüssig erweisen. Hingegen dazu waren allerdings die Nebencharaktere, zu denen ich die verstorbenen Personen zähle deren Schicksale in den einzelnen Episoden behandelt wurden, sehr gut gelungen. Die Geschichten und Schicksale wurden gut erzählt und es fiel leicht einen Zugang zu den Charakteren zu finden wodurch man deren Story gut mit erleben und fühlen konnte.

Fazit: Eine Anime Originale die sich mit einer interessanten Herangehensweise von der Masse abhebt und teils gut durchdachte Schicksale erzählt. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
Post was last edited on 30.10.2019 um 06:53.
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Rezensionen – K

Avatar: Bariados#7
Anime: K (K Project)
Genre: Action, Mystery
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix, Amazon Prime
Veröffentlichung Japan: 2012
Deutsche Veröffentlichung: 2017 bei KSM
Studio: GoHands
Folgen: 13 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 3/10


Handlung:
Shizume City ist die Stadt der Könige. Dort leben normale Menschen mit Leuten zusammen, die übernatürliche Kräfte haben. Diese Leute besitzen eine Aura mit der sie kämpfen können und sind unterteilt in sieben Clans, die alle ihren König haben und verehren.
Die Protagonist heißt Isana Yashiro. Yashiro ist ein ganz normaler High School Schüler bis zu dem Tag, an dem sich alles verändert. Er soll angeblich Totsuka Tatara, ein Mitglied des roten Clan getötet haben. Und jetzt macht die Organisation, die unter dem Namen "Homra" bekannt ist, Jagd auf ihn.
Shiro, der von dem allem keine Ahnung hat, gerät in einem Krieg zweier Clans und weiß nicht wie er der Situation entkommen kann.


Meine Meinung:
K war definitiv nicht mein Anime. Das Grundgerüst mit den 7 Königen hätte ein wenig potential gehabt allerdings fand ich die Umsetzung relativ langweilig. Die Handlung plätscherte vor sich hin und der Spannungsbogen hat mich leider zu keinem Zeitpunkt der Serie gepackt. Dazu kamen 0815 Anime Charaktere wie man sie schon zu genüge gesehen hat mit wenig persönlichem Tiefgang. Selbst die Kämpfe waren unspektakulär und teils langweilig animiert und in Szene gesetzt. Eine der wenigen Sachen die mir positiv in Erinnerung bleibt waren dazu wiederum die schönen "Hintergrund-Aufnahmen" wenn mal etwas herausgezoomt wurde und die Stadt oder ähnliches in Szene gesetzt wurde. Das sah dann alles ganz schick aus aber abgesehen davon konnte ich dem Anime leider nur wenig abgewinnen.
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Rezensionen – Grand Blue

Avatar: Bariados#8
Anime: Grand Blue Dreaming
Genre: Nonsense Komödie
FSK: 6
Streamingplattform: Amazon Prime
Veröffentlichung Japan: 2018
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Amazon Prime
Studio: Zero-G
Folgen: 12 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 8/10



Handlung:
Für Iori Kitahara beginnt ein neuer Lebensabschnitt, als er zum Studieren in die Küstenstadt Izu zieht. Während dieser Zeit lebt er bei seinem Onkel, der in Izu den Surfer-Shop Grand Blue betreibt. Iori ist bereits voller Vorfreude und hat schon recht genaue Vorstellungen davon, wie sein neues Studentenleben auszusehen hat, nämlich ruhig, mit vielen neuen Freunde und insbesondere hübschen Mädchen. Im Grand Blue angekommen beginnt Ioris Vorstellung einer perfekten Studentenzeit allerdings schnell zu bröckeln, als er auf eine betrunkene Gruppe mehr oder weniger nackter Studenten stößt, die ihn direkt dazu nötigen, die Stripversion von Scherre-Stein-Papier zu spielen und sich ihnen beim exzessiven Trinken anzuschließen. Kurzerhand steht auch Iori nur mit einer Unterhose bekleidet und völlig betrunken im Grand Blue und ist rasch zum Mittelpunkt der Gruppe geworden, nachdem er mehrere von ihnen beim Wetttrinken geschlagen hat. In genau diesem ungünstigen Moment kommt seine Cousine Chisa Kotegawa nach Hause und bestraft Iori mit ihrer völligen Missachtung – kein guter Start für Iori!

Meine Meinung:
Wer schon nach dem lesen der Handlung lauter "WTF-Momente" im Kopf hatte wird das gleiche Gefühl auch noch nach Abschluss des Anime verspüren. Dies allerdings in einem positiven Sinn. Grand Blue Dreaming ist eine Nonsense Komödie die auch ausschließlich versucht nur dieses Genre zu bedienen. Und das gelingt hier in großartiger Art und Weise. Der Humor und die Charaktere waren in so einem übertriebenen Maße überspitzt gezeichnet was allerdings genau meinen Geschmack traf. Ich weiß selbst nicht wie ich diesen teils "dummen" aber gleichzeitig so genialen Humor beschreiben soll. Unterm Strich habe ich selten bei einem Anime so viel gelacht. Grand Blue Dreaming ist das perfekte Mittel gegen schlechte Laune und wer mal auf jeglichen Tiefgang verzichten kann einfach nur abschalten und wieder mal ordentlich lachen will, ist bei Grand Blue Dreaming genau richtig!
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Rezensionen – Eiga Koe no Katachi

Avatar: Bariados#9
Anime: A Silent Voice
Genre: Sentimentales Drama
FSK: 6
Streamingplattform: Anime on Demand
Veröffentlichung Japan: 2016
Deutsche Veröffentlichung: 2017 bei Kaze
Studio: Kyoto Animation
Folgen: Film (129min)
Persönliche Wertung in Punkten: 9/10


Handlung:
Der Grundschüler Shoya Ishida ist ein ausgelassener Junge und genießt gemeinsam mit seinen Freunden das unbeschwerte Leben. Als eines Tages die gehörlose Shoko Nishimiya in seine Klasse kommt, macht sich Shoya einen Spaß daraus, sie immer wieder zu beschimpfen und zu ärgern. Als Shoya es eines Tages so weit treibt, dass Shoko sogar die Klasse verlässt, wird er fortan von seinen einstigen Freunden gemieden. Er zieht sich komplett zurück und verbringt seine Tage alleine, bis er einige Jahre später so von Schuldgefühlen zerfressen ist, dass er sich sogar selbst das Leben nehmen will. Doch vorher will er sich noch auf die Suche nach Shoko machen, um sich bei ihr für sein Verhalten zu entschuldigen​


Meine Meinung:
A Silent Voice ist ein Anime der schon mit einem Grundkonzept ankommt das unglaublich viel potential in sich birgt. Viel von diesem vorhandenen potential wird im Film gut umgesetzt. Wir haben mit Shoko einen Charakter der einem vom ersten Moment an ans Herz wächst. Ein Hörgeschädigte Mädchen das trotz ihrer Beeinträchtigung eine Lebensfrohe Art ausstrahlt und ihr bestmöglichstes versucht um Anschluss in ihrer Klasse zu finden. Es zerbricht einem Regelrecht das Herz als sie sich gleich Anfangs zum neuen Mobbing Opfer der Klasse entwickelt und wie sie trotz dessen die Schuld bei sich selbst sucht. Gleichzeitig entwickelt man für den zweiten Hauptcharakter Shoya einen riesen Hass der sich daran vergnügt Shoko das Leben zur Hölle zu machen. Durch den ersten Eindruck den man durch Shoya vermittelt bekommt legt der Film gleichzeitig den Grundstein der tollen Charakterentwicklung dieses Charakters. Der Film spricht mit Mobbing, Suizid und Co brisante Themen an die schnell ans Herz gehen und trotz der langen Laufzeit kam bei mir nie ein Gefühl der unnötigen Langwierigkeit (Im Gegenteil aber dazu gleich) auf . Die Animationen waren wie bei den meisten Kyoto Animation Produktionen die ich gesehen hab wieder auf sehr hohem Niveau sodass der Film auch mit seiner Schönheit überzeugen konnte. Musik technisch sorgte der Japanische Komponist Kensuke Ushio​ für eine gelungene Untermalung des sentimentalen Dramas. Bei all den positiven Worten gibt es allerdings auch ein klein wenig Kritik meinerseits weswegen ich eine Punkt abgezogen habe. Während die Hauptcharaktere eine der großen stärken waren, vielen einige Nebencharaktere eher Negativ auf. Ich konnte das Handeln eines manchen bzw. auch die ein oder andere Situation nicht wirklich verstehen bzw. nachvollziehen. Zudem gab es an einigen Stellen zu abrupten Szenenwechsel wo der Wunsch nach einer ausführlicheren Erzählung entstand. Diese Negativ Punkte fallen bei mir allerdings nicht allzu schwer ins Gewicht da diese meines Erachtens am Format "Film" lagen. Wir haben mit 129min schon eine beachtliche Laufzeit und der originalen Manga Vorlage liegen nun mal 7 Bände zu Grunde. Auch wenn ich die Mangabände noch nicht gelesen habe, wirkt es als ob versucht wurde sich stark an der Vorlage zu orientieren und so so wenigst wie möglich weg zu lassen. Dieser Gedanke dem Manga treu zu bleiben finde ich zwar grundsätzlich gut aber wie gesagt merkte man einfach in der ein oder anderen Szene das für ausführlichere Erklärungen die Zeit fehlte.


Fazit: A Silent Voice ist eine wundervolle Geschichte die mit brisanten Themen und einer ruhigen Erzählweise zu überzeugen weiß. Manchmal bekam man das Gefühl das dem Film nicht die Zeit blieb alles in der Ausführlichkeit zu erzählen wie er es wollte was aber wahrscheinlich an der 7 Band langen originalen Vorlage liegt. Dies störte den Film allerdings nur zu kleinen teilen weswegen ich ihn jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich für mich selbst bin gespannt auf den Manga um zu sehen ob sich mein Eindruck bestätigt.
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Rezensionen – Kakegurui

Avatar: Bariados#10
Anime: Kakegurui: Das Leben ist ein Spiel
Genre: Thriller, "Gamble"
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix
Veröffentlichung Japan: 2017
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Netflix
Studio: MAPPA Co., Ltd.
Folgen: 12 Folgen
Persönliche Wertung in Punkten: 7/10

Meine Meinung:
Grundsätzlich fand ich dieses "Gamble Prinzip" schon bei No Game No Life extrem interessant. Hab auch jetzt erst bemerkt das es in diesem eigenen kleinen Genre noch ein paar mehr Vertreter wie zum Beispiel Keiji oder One Outs gibt. Da ich neben No Game No Life von diesen aber noch nichts gesehen habe, kann ich schlecht Vergleiche ziehen. Hab des öfteren gelesen das Kakegurui diesen Vertretern in einigen Sachen hinterher hängt doch ich hatte definitiv Spaß beim schauen. Zugegeben die Story hatte nicht den tiefsten Werdegang und abgesehen von der Protagonistin Yumeko deren Eigenschaften sich beim zocken Teils zu 180 Grad drehen, haben viele Charaktere sehr oberflächliche und ähnlich psychopatische Charakterzüge mit nicht allzu viel tiefe. Das alles war für mich aber in einem annehmbaren Rahmen und mein Hauptaugenmerk war bei dieser Serie von Anfang an auf den "Gamble Faktor" gelegt. Und dieser wurde meiner Meinung nach nicht schlecht umgesetzt. Ich habe die Folgen im Verhältnis zu meinem Anime Konsum in letzter Zeit ziemlich schnell am Stück inhaliert und der Anime hat mich dementsprechend gut an sich gebunden. Finde dieses gegeneinander ausspielen und das durchschauen der Tricks der Gegner immer wieder super interessant. Animationstechnisch war es alles auf einem guten Niveau. Ein Punkt der mich allerdings störte waren die Adrenalin Kicks der Charakter die sie beim Zocken zum teil überkamen und dann eher an übertrieben dargestellte Orgasmen erinnerten. Ich weiß das der Fanservice mittlerweile schon fast Gang und Gäbe ist aber selbst den kann man um einiges besser in Szene setzten bzw. einbauen. Wenn man es nötig hat überall ein bisschen Fanservice in Form von Sexualität einzubauen meinetwegen aber so überzeichnet wie das hier wieder gemacht wurde stört es.

Fazit: Ich hatte trotz einiger Kritikpunkte auf jeden Fall Spaß beim schauen von Kakegurui. Der Anime hat mich gut unterhalten und an sich gefesselt. Die 2. Staffel werde ich mir demnach auch noch ansehen. Ich denke wär Fan dieses Gamble Genre ist kann Spaß mit dem Anime haben auch wenn mir der Bezug zu anderen Genre Vertretern ein wenig fehlt. Generell würde ich sagen das man aus dem Genre selbst noch einiges rausholen kann da es vor allem noch nicht so überlaufen ist wie beispielsweise das Isekai Genre aus dem momentan Gefühlt jede zweite Neuerscheinung kommt. Darum hoffe ich das uns da in Zukunft noch das ein oder andere erwartet.
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Rezensionen – Violet Evergarden Gaiden: Eien to Jidou Shuki Ningyou

Avatar: Bariados#11
Anime: Violet Evergarden – Eternity and the Auto Memory Doll
Genre: Drama
FSK: -
Streamingplattform: (vermutlich demnächst Netflix)
Veröffentlichung Japan: 09/2019
Deutsche Veröffentlichung: WELTPERMIERE auf der Animagic 2019 in Mannheim
Studio: Kyoto Animation
Folgen: Film
Persönliche Wertung in Punkten: 6/10


Handlung:
Ihr neuester Auftrag führt Violet in ein piekfeines Mädcheninternat: Hier sollen die jungen Mädchen der hochrangigsten Stammbäume zu feinen Damen mit entsprechender Etikette ausgebildet werden, bevor sie mit ihrer Hochzeit den Weg in den Adelsstand antreten.
Auch das ehemalige Straßenmädchen Amy ist Teil der jungen Elite, doch mit den strengen Verhaltensregeln des Hauses genau so wenig einverstanden wie mit ihrer vorbestimmten Zukunft als Braut eines reichen Schnösels – nicht gerade förderlich für Violets Vorhaben, dem Wildfang das Betragen einer Lady beizubringen.

Doch obwohl das kaltschnäuzige Mädchen mit weinrotem Haar zunächst alles andere als angetan von ihrer neuen Lehrerin ist, gelingt es Violet, nach und nach in ihr junges Herz vorzudringen und die Schatten der Vergangenheit allmählich verschwinden zu lassen

Meine Meinung:
Nachdem Violet Evergarden einer meiner absoluten lieblings Anime ist, war die Erwartungshaltung dementsprechend hoch. Durch die Animagic 2019 hatte ich dann noch das Glück die Weltpremiere dieses Films mit einem Anschließenden Q&A und einem Konzert mit den Stargästen Yui Ishikawa (Stimme Violet), Shigeru Saito (Musikproduzent), sowie auch die Anisong-Interpretinnen
TRUE und Aira Yuki zu erleben! Aber neben diesem unglaublichen Event versuche ich jetzt mal Obejktiv meine Gedanke zum Film kurz zusammenzufassen. Grundsätzlich steht der Film der Serie in vielen Punkten in nichts nach. Wir erleben unsere Protagonistin die wir nach der Serie in Herz geschlossen haben bei einem neue Auftrag. Wunderschöne Animationen werden abermals durch unglaubliche Musikstücke untermalt und auch viele unser Altbekannten Charaktere haben Ihren Auftritt. Eine der ganz großen Stärken des Anime war zudem die Charakterentwicklung von Violet. Das das im Film nicht ausgespielt werden kann, war klar und somit war das Gesamtwerk stark von der Geschichte hinter dem Auftrag den Violet erhält abhängig. Grundsätzlich würde ich sagen das die Story hinter dem Auftrag im Vergleich mit anderen Aufträgen in der Serie "nur" Mittelmaß war. An die Dramatik und die dadurch entstehenden Emotionen aus Geschichten wie beispielsweise jene aus Folge 10 des Anime kam der Film einfach nicht heran.
Fazit: Auch wenn der Film schlechter bei mir abschneidet wie der Anime, war es keine Enttäuschung für mich! Unterm Strich wieder einer guter Film aus dem Hause Kyoto Animation. Alle Violet Fans werden sicher ihre Freude daran haben und ich bin gespannt ob in Zukunft noch mehr aus der Welt Violets auf uns zukommt. Auch wenn der Film so gesehen alleine steht und nicht direkt an die Serie anknüpft empfehle ich sich erst die Serie anzusehen bevor man sich an den Film wagt.
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Rezensionen – Gekijouban Nanatsu no Taizai: Tenkuu no Torawarebito

Avatar: Bariados#12
Anime: Seven Deadly Sins - Prisoners of the Sky
Genre: Action/Comedy
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix
Veröffentlichung: 2018
Deutsche Veröffentlichung: 2019 bei Peppermint Anime
Studio: A1 Pictures
Folgen: Film
Persönliche Wertung in Punkten: 3/10


Meine Meinung:
Erstmal muss ich erwähnen das ich die 1. Staffel der Seven Deadly Sins zwar ganz ansehnlich fand, allerdings nie in einem so großen Hype versank wie einige andere. Beginnen wir mit den positiven Seiten des Films. Charaktere wie Ban und Gowther die mir persönlich schon seit der 1. Staffel gefallen haben konnten das auch im Film umsetzten. Generell sind für mich die verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und typischen Verhaltensmustern das beste am Film gewesen. Dazu bekamen wir den bekannten Humor der Serie geliefert der mir den ein oder anderen Lacher herauslocken konnte. Die Handlung an sich konnte mich allerdings überhaupt nicht überzeugen. Der Spannungsbogen war für mich nicht wirklich gegeben. Kämpfe waren mir teils zu schnell und unspannend, das Storytelling zu uninteressant und generell schaffte es der Film nicht mich in seinen Bann zu ziehen wodurch ich nie wirklich mitgefiebert habe.
Fazit: Ein großer Fan der Reihe hat sicher auch wieder mit dem Film seinen Spaß für mich persönlich konnte er aus der Masse der "Kampfshonen" aber nicht wirklich herausstechen.
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Rezensionen – Violet Evergarden

Avatar: Bariados#13
Anime: Violet Evergarden
Genre: Drama
FSK: 12
Streamingplattform: Netflix
Veröffentlichung: 2018
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Universum Anime
Studio: Kyoto Animation
Folgen: 13 Folgen (1 Staffel) + 1 Special (ca. 30min)
Persönliche Wertung in Punkten: 10/10

Meine Meinung:
Violet Evergarden ist ein Drama das es trotz des melodramatischen Stils das es an den Tag legt schafft, einen emotionalen Tiefgang zu schaffen und den Zuschauer auf diese Reise mitzunehmen, wie ich es bisher kaum zuvor in einem Anime erlebt habe. Zugegeben die ersten Folgen wirken Anfangs etwas schwach und beeindrucken auf Anhieb nicht wirklich. Man findet zuerst nur schwer Bezug zu der emotionslosen "Puppe" Namens Violet. Aber genau dieser Kontrast ist schlussendlich das was die Geschichte zu einem wahren Meisterwerk macht. Man wächst als Zuschauer zusammen mit Violet von Folge zu Folge was somit eine extrem starke emotionale Bindung entstehen lässt. Dieser Kontrast und vor allem der Weg von der Anfangs emotionslosen "Puppe" bis hin zu dem schwer verletzten Mädchen mit einer grausamen Vergangenheit das in Ihr steckt ist überwältigend gut dargestellt. Die komplexe Gefühlswelt der Menschen der Violet Anfangs Ratlos gegenübersteht wird mit all Ihren Nebencharakteren und kleinen Geschichten grandios dargestellt und nahezu perfekt in die Entwicklung von Violet eingepflegt.

Musikalisch wird dieses Schauspiel der Emotionen von wunderschönen Soundtracks untermalt die sich in das Gesamtbild des Anime grandios einfügen. Auch Animationstechnisch gab man sich hier keine blöße und Kyoto Animation zeigt uns wie wundervoll Animationskunst auf hohem Niveau sein kann.

Violet Evergarden spielt mit den Emotionen der Zuschauer in nahezu perfekter Manier. Noch nie zuvor konnte ich so eine große Charakterentwicklung wie bei Violet miterleben die sich aber trotz der "nur" 13 Folgen zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig anfühlt. Zudem beeindruckt mich die Liebe zum Detail mit der hier gearbeitet wurde. Sei es vom Charakterdesign über die Musik bis hin zu den Animationen. Hier verschmilzt alles in perfektem Einklang und zurück bleibt ein Meisterwerk das ich nicht so schnell vergessen werde.
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Rezensionen – Boku dake ga Inai Machi

Avatar: Bariados#14
Meine Meinung:
Erased - Eine Thriller mit viel Emotionen.
Erased schaffte es von Anfang an mich abzuholen. Die Fähigkeiten der "Re-Runs" die Satoru besitzt aber nicht kontrollieren kann, riefen schnell großes Interesse bei mir hervor. Bereits in der Anfangsphase, spätestens ab der 2. Folge, versteht es der Anime gut Spannung aufzubauen. Zudem werden für einen Thriller untypisch viel Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen eingebaut die aber eindeutig zu den großen Stärken des Anime gehören.


Trotz der "nur" 12 vorhandenen Folgen schafft es der Anime die Geschichte in einem guten Tempo zu erzählen. Natürlich hätte mit mehr Folgen im Bezug auf einige Hintergründe oder auch das Ende noch mehr rausgeholt werden können trotzdem bekommt man nicht das Gefühl das man einfach nur durch die Geschichte gehetzt wird um zu einem schnellen Ende zu gelangen. In dem Bezug wäre der Vergleich zur Manga Vorlage natürlich interessant doch diesen habe ich aus dem einfachen Grund das ich Anime nun mal bevorzuge nur selten. Was man allerdings liest scheinen auch die meisten Manga Fans mit der Umsetzung zufrieden zu sein.


Die Hauptstärken von Erased sehe ich wie bereits erwähnt eindeutig im Charakterdesign sowie in deren zwischenmenschlichen Interaktionen. Egal ob es die kleine Kajo ist bei der Satoru alles unternimmt um sie zu retten, die liebenswürdige Airi die Satoru ihr vollstes vertrauen schenkt und unterstützt oder ob es Familiäre Szenen zwischen dem Protagonisten und seiner Mutter sind. Erased schafft es vor allem in den tief emotionalen und ruhigen Szenen stark zu Punkten wodurch ich den Anime nicht als klassischen Thriller ansehe. Selbst der Freundeskreis aus den Grundschulzeiten von Satoru wurde gut inszeniert. Einzigst Kenya ist etwas überzeichnet da er für einen normalen Grundschüler dann doch zu scharfsinnig ist.


Was ich am ehesten noch als Schwachstelle bezeichnen würde wäre das der Täter schnell feststeht und Satoru dies bezüglich ziemlich blauäugig ist. Andererseits scheint es aber gar nicht so das überhaupt versucht wird dem Zuschauer zu verheimlichen wer hinter der Mordserie steckt. Es werden nicht wirklich mehrere Verdächtige mit eingebaut sodass es vielleicht auch die Absicht des Autors war den Zuschauer nicht im Dunkeln tappen zu lassen. Durch die Gewissheit wer der Täter ist bekommt man nochmal einen anderen Blickwinkel was die Interaktionen zwischen Satoru und dem Täter interessant machen. Hier darf man aber definitiv nicht ein ähnlich geniales Katz und Maus spiel erwarten wie beispielsweise in Death Note oder Code Geass. Das ist Erased nämlich nicht und versucht es auch nicht Ansatzweise zu sein.


Fazit: Eine Empfehlung für jeden Animefan der gern auch mal etwas Tiefgang und Emotionen miterlebt. Ich jedenfalls​ bin beeindruckt und zähle Erased nun zu meiner persönlichen Topliste. Seit langem der beste Anime der mir untergekommen ist und der mich so mitreißen konnte.
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Rezensionen – Kimi no Na wa.

Avatar: Bariados#15
Anime: Your Name
Genre: Drama, Romance
FSK: 6
Streamingplattform: Amazon
Veröffentlichung: 2016
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Universum Anime. Als DVD, Blu-Ray und sogar in einer 4 K Version erhältlich.
Folgen: Film (~107min Laufzeit)
Studio: CoMix Wave Films
Regisseur: Makoto Shinkai
Persönliche Wertung in Punkten: 10/10




Handlung:
Die Geschichte dreht sich um die auf dem Land lebende Mitsuha und den in Tokyo lebenden Taki. Mitshua sehnt sich danach aus Ihrem "langweiligen" Landleben entkommen zu können. Sie interessiert sich weder für die Traditionen am Familienschrein noch für den Wahlkampf Ihres Vaters. Stattdessen träumt sie davon ein spannendes leben in der Hauptstadt Japans zu führen. Taki hingegen lebt bereits in Tokyo wo er viel Zeit mit seinen Freunden verbringt und neben der Schule in einem Restaurant arbeitet. Eines Nachts träumt Mitshua allerdings das sie das Leben eines Jungen aus Tokyo führt. Taki hat einen ähnlichen Traum findet sich aber als Mädchen in den Bergen wieder...


Meine Meinung:
"Meisterwerk", "Erfolgreichster Anime Film" und fast ausschließlich gute Kritiken konnte man immer wieder lesen. Die Erwartungshaltung war bei mir dementsprechend hoch und ich war gespannt ob der Film halten kann was er verspricht. Dank der Animagic 2018 bekam ich nachdem ich kein Kinotermin wahrnehmen konnte, doch noch die Möglichkeit Your Name auf der großen Leinwand zu sehen. Und es hat sich mehr wie nur gelohnt. Ein "Kinoerlebnis" das ich wohl nicht so schnell vergessen werde! Your Name schaffte es über 107 Minuten durchgehend zu Unterhalten und mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Der Handlungsverlauf führt einen perfekt durch die wunderschöne Geschichte der Protagonisten Taki und Mitsuha und schafft den perfekten Spagat zwischen humorvollen Szenen und tief Emotionalen Momenten zu schlagen. Während man es nach anfänglichem Verlauf gar nicht erwartet hätte, schafft es Your Name völlig aus dem nichts, auf überragende Art und Weise die Geschichte plötzlich auf eine ganz andere Emotionale Ebene zu heben. Auch Animationstechnisch ist Your Name für mich als Leihe auf ganz ganz hohem Niveau. Wir bekommen wunderschöne Bilder aus der Millionenmetropole Tokyo aber auch aus dem ländlichen Teil Japans die einfach nur zum genießen einladen. Abgerundet wird der Film durch eine wunderschöne Musikalische Untermalung die das Gesamtbild nochmal unterstreicht und so für mich keine Kritik offen lässt.


Schlussendlich kann ich mich nicht erinnern wann ich zuletzt so fasziniert vor einer Leinwand saß. Dieser Film hat mich emotional komplett zerstört. Soviel Gänsehautmomente... und auch die ein oder andere Träne konnte ich mir nicht verdrücken. Your Name kann ich wirklich jedem ans Herz legen und Hut ab vor Makoto Shinkai der hiermit ein einziges Meisterwerk erschaffen hat!


Trailer:
Your Name. – Gestern, heute und für immer
Post was last edited on 27.08.2018 um 08:56.
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Rezensionen – Magic Kaito 1412

Avatar: Bariados#16
Anime: Magic Kaito 1412
Genre: Krimi
FSK: 12
Streamingplattform: Animax (deutscher Dub vorhanden)
Deutsche Veröffentlichung: 2018 bei Peppermint Anime in 4 Volumes zu je 6 Folgen. Sowohl im DVD als auch im Blu-Ray Format verfügbar!
Folgen: 1 Staffel/24 Folgen
Studio: A1 Pictures
Veröffentlichung: 2014

Handlung:
Kaito Kuroba ist ein 17 Jähriger Oberschüler und begeisterter Hobby-Magier. Diese Leidenschaft hat er von seinem Vater Toichi Kuroba geerbt der als einer der bekanntesten Magier Japans weltweit Ruhm erlangte. Da Kaitos Vater allerdings schon seit einigen Jahren verstorben ist und seine Mutter im Ausland ist wohnt er allein in seinem Elternhaus. Eines Tages entdeckt er zufällig einen versteckten Raum in seinem Haus den sein Vater eingerichtet hat. Dort erfährt er durch Tonaufnahmen die sein Vater speziell für ihn Aufnahm, dass es sich bei dem Tod seines Vaters um Mord handelte und sein Vater zudem zu Lebzeiten als Meisterdieb Kaito Kid unterwegs war. Aufgrund von diesem Vorfall entschließt sich Kaito selbst in die Rolle des Meisterdiebs Kaito Kid zu schlüpfen um so an Informationen über den Tod seines Vaters zu kommen.

Meine Meinung:
Den meisten wird Katio Kid wohl durch seine Gastauftritte bei Detektiv Conan bekannt sein. Wer dort schon gefallen an ihm gefunden hat, sollte auf jeden Fall einen Blick in diesen Anime werfen. Man erfährt endlich mehr über den Hintergrund und die Motive des jungen Meisterdiebes. Zugegebenermaßen bemerkt man im Storytelling den Stil von Gosho Aoyama deutlich und es gibt einige parallelen zu Detektiv Conan. Wir haben mit Kaito und Aooko eine annähernd gleiche Beziehung wie die zwischen Ran und Shinichi und auch Kaito verfolgt wie Shinichi eine mysteriöse Organisation während er seine wahre Identität Geheim hält. Zudem haben wir durch Kaitos Tricks ein ähnliches Schema wie bei den Kriminalfällen des Conan Edogawa. Trotzdem würde ich Magic Kaito nicht einfach als billigen Conan abklatsch hinstellen (zumal der Kaito Manga meines Wissens nach sogar schon vor dem Conan Manga startete). Ich selbst liebe ja genau diese Tricks und kann mich davon immer wieder begeistern lassen. Generell kann ich also sagen wer Conan mag hat sicher auch Spaß an Magic Kaito 1412 und kann sich von einigen Tricks wortwörtlich verzaubern lassen. Den einzigen größeren Kritikpunkt den ich habe, ist bei den Crossover Folgen mit Conan. Hier ist das Problem das Folgen die bei Detektiv Conan 3 oder 4 Teiler bilden in 1-2 Folgen zusammengefasst sind. Dadurch wird es vorallem wenn man die Folgen nicht durch den Conan Anime kennt, sehr undurchsichtig für den Zuseher.
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