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Reviews

Rezensionen – Kaifuku Jutsushi no Yarinaoshi

Avatar: Wakaranaii#1
Story: Es gibt so viel Potenzial, besonders das Konzept eines "Healers gone evil" ist neu und bietet diverse Möglichkeiten. Dass all das in eine lieblose Story gezimmert wurde, die mit der Aussage "Typ wurde misshandelt und misshandelt deswegen die Misshandler zurück" eigentlich schon erklärt ist, ist fast schon traurig.

Animationen und Bilder: Die Qualität der Animationen und Bilder ist solide und auch der Zeichenstil ist gewöhnlich, aber gut. Landschaften und Hintergründe sind oft schön gestaltet, es gibt aber auch einige Hintergründe und Landschaften die eher Einheitsbrei darstellen. In allem ist der Punkt aber trotzdem nicht schlecht und hält sich im befriedigten Bereich auf.

Charaktere: Wie schon gesagt gab es hier sehr viel Potential, man hätte auch auf Gedankengänge und Ähnliches eingehen können stattdessen gibt es hier ein „ich bin böse“ und ein „ich bin euch treu, Meister“. Zusammengefasst finde ich, ist die Charakteristik ist flach und oberflächlich gestaltet.

Musik: Nichts besonderes, aber immerhin geht man nicht die Gefahr sich die Ohren zu schädigen.

Meine eigene Meinung:
Ein paar Worte noch zu „Redo of Healer“, ich finde diesen Anime persönlich nicht abscheulich, aber ich verurteile und kritisiere die Darstellung von sexueller Gewalt in diesem Werk. Die Szenen zeigen mehr als nötig gewesen wäre, um die Geschichte und das Worldbuilding zu dramatisieren. Die Opfer werden erotisch dargestellt und werden minutenlang zu simplen Props reduziert. Die Intention unseres Hauptcharakters ist zwar teilweise nachvollziehbar, jedoch sind die Darstellungen der Rape-Szenen mehr als nur Story fördernd und grenzen an kranken Fanservice, weshalb ich viele Szenen aus ethischer Sicht für moralisch verwerflich halte.

Erklärung weshalb ich viele Szenen aus ethischer Sicht für moralisch verwerflich halte:
Anime und Manga sind Kunst, Kunst ist provozierend, doch nicht alles was provoziert ist auch gleich Kunst. Es geht um die Darstellung von gezeichneter Zwangspenetration, die für manche sogar einen Fetisch darstellt, für andere, vor allem auch Opfer, ein großes Unbehagen hervorrufen kann und ethisch gesehen moralisch bedenklich ist. Die Darstellung einer so emotionalen Handlung schafft schnell dramatische und schockierende Bilder, solch eine unethische Handlung dann erotisch darzustellen oder länger darzustellen als nötig ist zutiefst verwerflich und nicht moralisch tragbar, solche Szene sollen für den Zuschauer nicht anziehend wirken, sondern die Dramaturgie bestärken.
Realistisch dargestellte Gewalt mit sexuellen Elementen ist nicht immer per se schlecht, es geht nur darum wie solche Szenen dargestellt werden oder in welchem Kontext diese dargestellt werden. Hat eine solche Handlung einen klaren Sinn und wird mit Respekt behandelt, steht die Kunst im Vordergrund, kann dies ethisch weniger problematisch sein.

Für viele sind das fiktive Darstellungen, es sind aber auch Auslöser für Erinnerungen und man muss, wenn man diese in seinem Werk einbaut, auch den nötigen Respekt zollen, den sie verdienen.

(Das ist natürlich nur meine Meinung)
Post was last edited on 27.03.2021 um 15:25.
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