The character page contains “spoilers”. Spoilers can give away the ending, plot twists and later storylines.
Information

Sade シャーデーNoroi Majo 呪い魔女Voice Actors: Yuuko KAIDAAge: ?Gender: FemaleHair Colour: Grey (Light)Eye Colour: Black
SadeCurse WitchVoice Actors: Dawn M. BENNETT
SadeFluchhexe
SadeCurse Witch
Description
A short plot summary about the character “Sade” would help many anime and manga fans decide whether they want to watch this show or not. Do you know what “Sade” is all about? Then feel free to add a description to our database using our entry form. We’re looking forward to your contributions!
Source: www.anisearch.com/character/102653
Source: www.anisearch.com/character/102653
Der junge Herr wurde damals von dieser Hexe verflucht. Niemand sollte ihn jemals lieben, und er sollte niemals jemanden lieben. Er sollte ein Leben in Kummer und Elend führen. Sie ist die Zwillingsschwester von Daleth und verantwortlich für deren Narbe im Gesicht. Es heißt, sie wurde vor rund zehn Jahren getötet. Ihr Name: Sade, die mächtigste Hexe der Welt!
Sade ist diejenige, welche Schuld an dem vernarbten Gesicht ihrer Schwester trägt. Sie fand es schon immer irritierend, dass ihre Schwester dasselbe Gesicht wie sie hatte, weshalb sie eine »kleine Markierung« hinterließ. Daleth besitzt auch heute noch große Angst vor ihrer Schwester. So zeigte sie eines Tages dem jungen Herrn und Alice mithilfe ihrer Illusionsmagie, was damals, als der junge Herr und Sharon verflucht wurden, wirklich vorgefallen war. Doch als sie Sade sah – auch wenn diese nur eine Illusion war – fing sie am ganzen Körper zu zittern an und musste ihre Magie auflösen. Später erschuf Zain ein Portal in die Vergangenheit. Sie reisten in eine Zeit, bevor Sade den jungen Herrn und Daleth verflucht hatte. Sade war verwundert, dass die Daleth der Zukunft so großen Hass für sie empfand. Sade meinte, sie habe Daleth immer ihre Liebe geschenkt.
Sade verfluchte nicht nur den jungen Herrn, sondern auch Sharon, Alice‘ Mutter. Es war derselbe Tag, an dem der junge Herr verflucht wurde. Sie stieg mit Sharon in ihren Armen plötzlich die Treppe herab. Rob dachte, Sade habe sie getötet. Um Alice einen allzu großen Schock zu ersparen, erzählte er ihr, ihre Mutter sei bei einem Unfall gestorben. In Wirklichkeit jedoch versetzte sie Sharon in einen ewigen Schlaf. Nun liegt ihr schlafender Körper in der Kirche von Daleth.
Damit aber nicht genug, verfluchte sie auch Nico. Diesen verwandelte sie zuerst in ein Kind, danach belegte sie ihn mit dem Fluch der Unsterblichkeit. Nico, Ichi und alle anderen damals noch lebenden Zauberer schafften es, Sade zu töten. Doch der Fluch, der auf Nico lag, wurde nicht gebrochen. Er trat deshalb an Zain heran und bat ihn, seine Magie zu benutzen, um in eine Zeit versetzt zu werden, bevor er verflucht wurde. Zusammen mit den anderen Zauberern und seinen neu gewonnenen Mitstreitern möchte er Sade in der Vergangenheit ein weiteres Mal töten. Der junge Herr fand seine Idee in ihren Grundzügen zwar gut, doch er möchte Sade nicht töten, sondern sich mit ihr anfreunden.
Als der junge Herr und Alice das Tagebuch der Diener der Familie des jungen Herrn lasen, befanden sich dort Zeilen, die Sharon niedergeschrieben hatte. Diese klangen so, als seien sie damals gut miteinander ausgekommen. Der junge Herr wurde aber auch an Nicos Worte erinnert, als dieser vom Kampf gegen Sade erzählt hatte. Sowohl Sharon als auch Nico erzählten, dass Sade ihre Gedanken gelesen hatte. Der junge Herr glaubte, dass es die Natur von Sades Magie war, die Daleth geheim zu halten versuchte.
Sade lebte eine lange Zeit. Ihr Vater war der ehemalige Anführer und ihre Mutter die Königin. Irgendwann übertraf sie ihren Vater und wurde zur neuen Anführerin des Hexenreiches. Sie war jedoch so gierig, dass sie auch das Menschenreich unter ihre Kontrolle bringen wollte. Irgendwann verliebte sie sich sogar, doch er starb kurz danach. Sie wollte für immer mit ihm zusammen sein, doch dann kamen »sie« ihnen in den Weg.
Die Reise in die Vergangenheit, die Zain ermöglicht hatte, hatte Konsequenzen für die Gegenwart. Sharon wachte plötzlich auf. Was wie eine gute Nachricht klingt, war Teil von Sades Plan. Eigentlich hatte sie vor, dass Sharon erst dann wieder aufgeweckt wird, wenn Alice stirbt, doch sie hatte nun eine andere Idee. Sie pflanzte ihre Augen in Sharon ein und sorgte dafür, dass sie in jener Zeit, aus der die Besucher kamen, wieder aufwacht. Durch ihre Augen konnte Sade sich in der Gegenwart manifestieren. So trat sie an Daleth heran, um zu sehen, wie gut sie ihren Job als neue Anführerin machte. Sade meinte, sie sei viel zu nachsichtig und müsse die anderen Hexen manchmal auch bestrafen. Für Daleth kam das nicht infrage. Ein Kampf entbrannte, den Daleth für sich entscheiden konnte. Sie meinte, die Sade, die vor ihr stand, war nur eine Kopie mit einem Tausendstel der magischen Kräfte des Originals.
Eine weitere Manifestation tauchte vor Alice auf. Dieser erzählte sie die wahre Natur des Fluches, den sie auf ihre Mutter gelegt hatte. Als Kind war Alice damals sehr kränklich. Sade ließ Sharon entscheiden: Entweder lebt sie ihr Leben wie bisher weiter oder sie fällt in einen ewigen Schlaf im Austausch für die Gesundheit ihrer Tochter.
Als der junge Herr von den Geistern seiner Großeltern, Victor und Liz, besuchte wurde, erzählte sein Großvater ihm von seiner Vergangenheit. Es stellte sich heraus, dass der Fluch seinen Ursprung zwei Generationen vor ihm hatte. Sade trat an Victor heran, kurz nachdem Liz verstorben war. Sie gingen einen Vertrag miteinander ein. Nach seinem Tod durfte Victor seine geliebte Liz im Jenseits wiedersehen. Beide durften als Geister mit dem Aussehen ihrer jungen Erwachsenengestalt weiterexistieren, was nicht jedem Menschen gewährt wurde. Als Gegenleistung musste Victor ihr 20 Jahre seines Lebens geben. Sie versprach dafür, dass er friedlich im Schlaf sterben würde, sollte es dann so weit sein. Weil Victor den Vertrag so schnell unterzeichnet hatte, fing sie an, sich für ihn zu interessieren. So wurde sie zu einer regelmäßigen Besucherin in Victors Anwesen. Teilweise wurden die Gespräche sehr persönlich. So sagte sie ihm beispielsweise, dass sie deshalb ein Nonnengewand trägt, weil es das einzige Geschenk ihres Vaters war. Victor meinte, sie müsse jemanden finden, den sie liebt, sei es ihre Schwester, eine Freundin oder irgendjemand anderes. Sade meinte, sie liebe sich selbst am meisten. Da Sade Gedanken lesen konnte, wusste sie, dass Victor immerzu an Liz dachte. Sie erzählte ihm von ihrer Fähigkeit, von der bisher nur ihre Schwester wusste. Victor hatte es aber bereits geahnt, da sie Liz‘ Namen kannte, bevor dieser ihm das erste Mal über die Lippen kam. Sade fragte sich, warum sie ihm von ihrer Fähigkeit erzählt hatte. Sie fragte sich, was Liebe war. Die Jahre vergingen und Victor war bereits ein alter Mann. Er machte seinen Nebenwohnsitz zum neuen Hauptwohnsitz und nahm bald daraufhin Sharon und Alice bei ihm auf. Victor bezeichnete Sharon als seine Retterin und als eine Freundin. Sade wusste es nicht, doch sie war eifersüchtig. Sie meinte, Sharon würde Liz ähneln, was Victor auch so empfand. Sade wollte sich jedoch nichts anmerken lassen und sagte, dass alles in bester Ordnung sei, solange er keine andere Frau an seiner Seite hatte. Da sie Gedanken lesen konnte, wusste sie, dass es nicht gelogen war, als er sagte, sie sei nur eine Freundin. Zu Hause angelangt, war sie ganz verwirrt. Obwohl sie sich für perfekt hielt, waren Victors Gedanken in letzter Zeit immer nur bei Sharon. Sie spürte danach einen Schmerz in ihrer Brust. Als sie das nächste Mal im Anwesen eintraf, fragte sie Sharon, ob sie ihre Freundin sein wollte. Über eine neue Freundin freute sich die Frohnatur Sharon natürlich sehr. Aber immer noch schmerzte es, wenn Sharon und Victor beisammen waren. Bald kam der Tag, an dem Victor starb. Sie sagte ihm, dass es gelogen war, als sie behauptete, dass alles in Ordnung sei, solange er keine andere Frau bei sich hatte. In Wirklichkeit wollte sie von ihm gesagt bekommen, dass er sie liebt. Nach Victors Tod entwickelte Sharon einen Hass auf Menschen. Der junge Herr erinnerte sich an den Tag, als er verflucht wurde, zurück. Sade hatte ihn damals umarmt, was gar nicht nötig war, um jemanden zu verfluchen. Er wusste: Sie litt unter großen Schmerzen. Der Verlauf der Geschichte hätte ein anderer sein können, hätte Sade jemanden gehabt, der sich in sie hineinversetzen konnte. Der junge Herr war sich nun umso sicherer, dass er Sade nicht töten, sondern dass er sich mit ihr anfreunden wollte.
Der junge Herr, Alice und die anderen reisten ein weiteres Mal in die Vergangenheit. Sade sagte, sie habe ohne Victor nicht mehr die Willenskraft, weiterzuleben. Als Sade auf Zain traf, war sie von seiner Magie so begeistert, dass sie diese an sich nehmen wollte. Zuerst schlug sie ihm einen Vertrag vor, doch diesen lehnte er ab. Deshalb blieb ihr nichts anderes übrig, als seine Magie mit Gewalt an sich zu reißen. Diese Magie, mit der man die Zeit manipulieren kann, wollte sie benutzen, um Victor wiederzusehen. Zain hoffte, sie würde ihn verstehen, da beide ihre Magie vor anderen Leuten verheimlichten. Zain wollte, dass sie ihm vertraut, doch es gab nur zwei Menschen, denen sie ihr Herz öffnete: Daleth und Victor. Letzten Endes gewann Sade den Kampf gegen Zain, da ihre Magie so stark war, dass er sie in der Zeit nicht einfrieren konnte.
Sade machte sich Gedanken darüber, warum ihr zukünftiges Ich den jungen Herrn verflucht hat. Sie erinnerte sich an die Worte, die diese zu ihm gesagt hat: von niemandem geliebt werden, niemanden lieben, ein unglückliches Leben führen … genau so erging es Sade. Vermutlich wollte ihr zukünftiges Ich jemanden verstehen lassen, wie es war, ganz alleine zu sein.
Als nächstes traf sie auf Cuff, die sagte, sie würde sich mit ihr anfreunden – indem sie sie besiegt! Unterstützt wurde sie von Nico, Free und Ichi. Sade konnte ihre Angriffe vorhersehen. Nur Cuff machte ihr Probleme, denn diese attackierte spontan.
Als der junge Herr immer wieder versuchte, sie mit Worten zu überzeugen, meinte er, er könne verstehen, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeit, Gedanken zu lesen, anderen Menschen kein Vertrauen entgegenbrachte. Er meinte, sie müsse anderen Leuten vertrauen.
Obwohl Nico dem Plan des jungen Herrn, eine friedliche Lösung zu finden, zustimmte, hatte er immer noch das Bedürfnis, sie zu töten. Sade meinte, man könne niemandem vertrauen, der ein solches Bedürfnis besitzt, denn ein plötzlicher Sinneswandel sei immer möglich und deshalb gefährlich für sie. In diesem Moment wurde sie von ihrer eigenen Magie übermannt. Ihr Körper hielt ihrer eigenen Kraft nicht mehr stand.
Als nächstes traf sie auf Daleth, die von ihrer gemeinsamen Vergangenheit erzählte, als Sade sich noch gut um sie kümmerte. Der Unterschied zu heute: Damals war ihr Leben nicht so schmerzvoll. Durch ihre Fähigkeit fand sie irgendwann heraus, dass ihre Eltern sie absonderlich fanden und dass sie von anderen Leuten betrogen wurde. Sie hatte nie eine Chance gegen Liz und schließlich wurde sie von Daleth verlassen. Es machte sie krank, mit ansehen zu müssen, dass alle anderen jemanden hatten, der sie liebte. Sade meinte, niemand würde sie lieben.
Quelle: www.anisearch.de/character/102653
Sade ist diejenige, welche Schuld an dem vernarbten Gesicht ihrer Schwester trägt. Sie fand es schon immer irritierend, dass ihre Schwester dasselbe Gesicht wie sie hatte, weshalb sie eine »kleine Markierung« hinterließ. Daleth besitzt auch heute noch große Angst vor ihrer Schwester. So zeigte sie eines Tages dem jungen Herrn und Alice mithilfe ihrer Illusionsmagie, was damals, als der junge Herr und Sharon verflucht wurden, wirklich vorgefallen war. Doch als sie Sade sah – auch wenn diese nur eine Illusion war – fing sie am ganzen Körper zu zittern an und musste ihre Magie auflösen. Später erschuf Zain ein Portal in die Vergangenheit. Sie reisten in eine Zeit, bevor Sade den jungen Herrn und Daleth verflucht hatte. Sade war verwundert, dass die Daleth der Zukunft so großen Hass für sie empfand. Sade meinte, sie habe Daleth immer ihre Liebe geschenkt.
Sade verfluchte nicht nur den jungen Herrn, sondern auch Sharon, Alice‘ Mutter. Es war derselbe Tag, an dem der junge Herr verflucht wurde. Sie stieg mit Sharon in ihren Armen plötzlich die Treppe herab. Rob dachte, Sade habe sie getötet. Um Alice einen allzu großen Schock zu ersparen, erzählte er ihr, ihre Mutter sei bei einem Unfall gestorben. In Wirklichkeit jedoch versetzte sie Sharon in einen ewigen Schlaf. Nun liegt ihr schlafender Körper in der Kirche von Daleth.
Damit aber nicht genug, verfluchte sie auch Nico. Diesen verwandelte sie zuerst in ein Kind, danach belegte sie ihn mit dem Fluch der Unsterblichkeit. Nico, Ichi und alle anderen damals noch lebenden Zauberer schafften es, Sade zu töten. Doch der Fluch, der auf Nico lag, wurde nicht gebrochen. Er trat deshalb an Zain heran und bat ihn, seine Magie zu benutzen, um in eine Zeit versetzt zu werden, bevor er verflucht wurde. Zusammen mit den anderen Zauberern und seinen neu gewonnenen Mitstreitern möchte er Sade in der Vergangenheit ein weiteres Mal töten. Der junge Herr fand seine Idee in ihren Grundzügen zwar gut, doch er möchte Sade nicht töten, sondern sich mit ihr anfreunden.
Als der junge Herr und Alice das Tagebuch der Diener der Familie des jungen Herrn lasen, befanden sich dort Zeilen, die Sharon niedergeschrieben hatte. Diese klangen so, als seien sie damals gut miteinander ausgekommen. Der junge Herr wurde aber auch an Nicos Worte erinnert, als dieser vom Kampf gegen Sade erzählt hatte. Sowohl Sharon als auch Nico erzählten, dass Sade ihre Gedanken gelesen hatte. Der junge Herr glaubte, dass es die Natur von Sades Magie war, die Daleth geheim zu halten versuchte.
Sade lebte eine lange Zeit. Ihr Vater war der ehemalige Anführer und ihre Mutter die Königin. Irgendwann übertraf sie ihren Vater und wurde zur neuen Anführerin des Hexenreiches. Sie war jedoch so gierig, dass sie auch das Menschenreich unter ihre Kontrolle bringen wollte. Irgendwann verliebte sie sich sogar, doch er starb kurz danach. Sie wollte für immer mit ihm zusammen sein, doch dann kamen »sie« ihnen in den Weg.
Die Reise in die Vergangenheit, die Zain ermöglicht hatte, hatte Konsequenzen für die Gegenwart. Sharon wachte plötzlich auf. Was wie eine gute Nachricht klingt, war Teil von Sades Plan. Eigentlich hatte sie vor, dass Sharon erst dann wieder aufgeweckt wird, wenn Alice stirbt, doch sie hatte nun eine andere Idee. Sie pflanzte ihre Augen in Sharon ein und sorgte dafür, dass sie in jener Zeit, aus der die Besucher kamen, wieder aufwacht. Durch ihre Augen konnte Sade sich in der Gegenwart manifestieren. So trat sie an Daleth heran, um zu sehen, wie gut sie ihren Job als neue Anführerin machte. Sade meinte, sie sei viel zu nachsichtig und müsse die anderen Hexen manchmal auch bestrafen. Für Daleth kam das nicht infrage. Ein Kampf entbrannte, den Daleth für sich entscheiden konnte. Sie meinte, die Sade, die vor ihr stand, war nur eine Kopie mit einem Tausendstel der magischen Kräfte des Originals.
Eine weitere Manifestation tauchte vor Alice auf. Dieser erzählte sie die wahre Natur des Fluches, den sie auf ihre Mutter gelegt hatte. Als Kind war Alice damals sehr kränklich. Sade ließ Sharon entscheiden: Entweder lebt sie ihr Leben wie bisher weiter oder sie fällt in einen ewigen Schlaf im Austausch für die Gesundheit ihrer Tochter.
Als der junge Herr von den Geistern seiner Großeltern, Victor und Liz, besuchte wurde, erzählte sein Großvater ihm von seiner Vergangenheit. Es stellte sich heraus, dass der Fluch seinen Ursprung zwei Generationen vor ihm hatte. Sade trat an Victor heran, kurz nachdem Liz verstorben war. Sie gingen einen Vertrag miteinander ein. Nach seinem Tod durfte Victor seine geliebte Liz im Jenseits wiedersehen. Beide durften als Geister mit dem Aussehen ihrer jungen Erwachsenengestalt weiterexistieren, was nicht jedem Menschen gewährt wurde. Als Gegenleistung musste Victor ihr 20 Jahre seines Lebens geben. Sie versprach dafür, dass er friedlich im Schlaf sterben würde, sollte es dann so weit sein. Weil Victor den Vertrag so schnell unterzeichnet hatte, fing sie an, sich für ihn zu interessieren. So wurde sie zu einer regelmäßigen Besucherin in Victors Anwesen. Teilweise wurden die Gespräche sehr persönlich. So sagte sie ihm beispielsweise, dass sie deshalb ein Nonnengewand trägt, weil es das einzige Geschenk ihres Vaters war. Victor meinte, sie müsse jemanden finden, den sie liebt, sei es ihre Schwester, eine Freundin oder irgendjemand anderes. Sade meinte, sie liebe sich selbst am meisten. Da Sade Gedanken lesen konnte, wusste sie, dass Victor immerzu an Liz dachte. Sie erzählte ihm von ihrer Fähigkeit, von der bisher nur ihre Schwester wusste. Victor hatte es aber bereits geahnt, da sie Liz‘ Namen kannte, bevor dieser ihm das erste Mal über die Lippen kam. Sade fragte sich, warum sie ihm von ihrer Fähigkeit erzählt hatte. Sie fragte sich, was Liebe war. Die Jahre vergingen und Victor war bereits ein alter Mann. Er machte seinen Nebenwohnsitz zum neuen Hauptwohnsitz und nahm bald daraufhin Sharon und Alice bei ihm auf. Victor bezeichnete Sharon als seine Retterin und als eine Freundin. Sade wusste es nicht, doch sie war eifersüchtig. Sie meinte, Sharon würde Liz ähneln, was Victor auch so empfand. Sade wollte sich jedoch nichts anmerken lassen und sagte, dass alles in bester Ordnung sei, solange er keine andere Frau an seiner Seite hatte. Da sie Gedanken lesen konnte, wusste sie, dass es nicht gelogen war, als er sagte, sie sei nur eine Freundin. Zu Hause angelangt, war sie ganz verwirrt. Obwohl sie sich für perfekt hielt, waren Victors Gedanken in letzter Zeit immer nur bei Sharon. Sie spürte danach einen Schmerz in ihrer Brust. Als sie das nächste Mal im Anwesen eintraf, fragte sie Sharon, ob sie ihre Freundin sein wollte. Über eine neue Freundin freute sich die Frohnatur Sharon natürlich sehr. Aber immer noch schmerzte es, wenn Sharon und Victor beisammen waren. Bald kam der Tag, an dem Victor starb. Sie sagte ihm, dass es gelogen war, als sie behauptete, dass alles in Ordnung sei, solange er keine andere Frau bei sich hatte. In Wirklichkeit wollte sie von ihm gesagt bekommen, dass er sie liebt. Nach Victors Tod entwickelte Sharon einen Hass auf Menschen. Der junge Herr erinnerte sich an den Tag, als er verflucht wurde, zurück. Sade hatte ihn damals umarmt, was gar nicht nötig war, um jemanden zu verfluchen. Er wusste: Sie litt unter großen Schmerzen. Der Verlauf der Geschichte hätte ein anderer sein können, hätte Sade jemanden gehabt, der sich in sie hineinversetzen konnte. Der junge Herr war sich nun umso sicherer, dass er Sade nicht töten, sondern dass er sich mit ihr anfreunden wollte.
Der junge Herr, Alice und die anderen reisten ein weiteres Mal in die Vergangenheit. Sade sagte, sie habe ohne Victor nicht mehr die Willenskraft, weiterzuleben. Als Sade auf Zain traf, war sie von seiner Magie so begeistert, dass sie diese an sich nehmen wollte. Zuerst schlug sie ihm einen Vertrag vor, doch diesen lehnte er ab. Deshalb blieb ihr nichts anderes übrig, als seine Magie mit Gewalt an sich zu reißen. Diese Magie, mit der man die Zeit manipulieren kann, wollte sie benutzen, um Victor wiederzusehen. Zain hoffte, sie würde ihn verstehen, da beide ihre Magie vor anderen Leuten verheimlichten. Zain wollte, dass sie ihm vertraut, doch es gab nur zwei Menschen, denen sie ihr Herz öffnete: Daleth und Victor. Letzten Endes gewann Sade den Kampf gegen Zain, da ihre Magie so stark war, dass er sie in der Zeit nicht einfrieren konnte.
Sade machte sich Gedanken darüber, warum ihr zukünftiges Ich den jungen Herrn verflucht hat. Sie erinnerte sich an die Worte, die diese zu ihm gesagt hat: von niemandem geliebt werden, niemanden lieben, ein unglückliches Leben führen … genau so erging es Sade. Vermutlich wollte ihr zukünftiges Ich jemanden verstehen lassen, wie es war, ganz alleine zu sein.
Als nächstes traf sie auf Cuff, die sagte, sie würde sich mit ihr anfreunden – indem sie sie besiegt! Unterstützt wurde sie von Nico, Free und Ichi. Sade konnte ihre Angriffe vorhersehen. Nur Cuff machte ihr Probleme, denn diese attackierte spontan.
Als der junge Herr immer wieder versuchte, sie mit Worten zu überzeugen, meinte er, er könne verstehen, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeit, Gedanken zu lesen, anderen Menschen kein Vertrauen entgegenbrachte. Er meinte, sie müsse anderen Leuten vertrauen.
Obwohl Nico dem Plan des jungen Herrn, eine friedliche Lösung zu finden, zustimmte, hatte er immer noch das Bedürfnis, sie zu töten. Sade meinte, man könne niemandem vertrauen, der ein solches Bedürfnis besitzt, denn ein plötzlicher Sinneswandel sei immer möglich und deshalb gefährlich für sie. In diesem Moment wurde sie von ihrer eigenen Magie übermannt. Ihr Körper hielt ihrer eigenen Kraft nicht mehr stand.
Als nächstes traf sie auf Daleth, die von ihrer gemeinsamen Vergangenheit erzählte, als Sade sich noch gut um sie kümmerte. Der Unterschied zu heute: Damals war ihr Leben nicht so schmerzvoll. Durch ihre Fähigkeit fand sie irgendwann heraus, dass ihre Eltern sie absonderlich fanden und dass sie von anderen Leuten betrogen wurde. Sie hatte nie eine Chance gegen Liz und schließlich wurde sie von Daleth verlassen. Es machte sie krank, mit ansehen zu müssen, dass alle anderen jemanden hatten, der sie liebte. Sade meinte, niemand würde sie lieben.
Quelle: www.anisearch.de/character/102653
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