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Source: www.anisearch.com/character/107138Momo ist eine angehende Priesterin und die Assistentin von
Menou. Sie unterstützt Menou bei allem, was sie während einer Mission braucht, wie z. B. der Aufklärung oder die Bereitstellung von Verkleidungen. Im Kampf unterstützt sie Menou auch des Öfteren.
Nachdem Momo schon in jungen Jahren beide Elternteile verloren hatte, wurde sie in ein abgelegenes Kloster gebracht, wo sie täglich ein hartes Training durchlaufen musste. Aufgrund dessen weinte Momo häufig. Als Menou, die ebenfalls in diesem Kloster trainierte, die weinende Mono sah, streichelte sie ihr über den Kopf, um sie zu trösten. Momo dachte, dass sie sich nur über sie lustig machen wollte und schlug deshalb Menous Hand weg. Menou blieb aber solange an Momos Seite sitzen, bis diese mit dem Weinen aufhörte. Als Menou Momo eines Tages wieder weinen sah, zog sie zwei rote Schleifen aus ihrer Tasche und band damit Momos Haare zu zwei Zöpfchen zusammen. Daraufhin hörte Momo auf zu weinen. Die beiden Schleifen sind ihr seitdem besonders wichtig.
Als
Flare, die Meisterin des Klosters, alle Kinder zusammenrief, verkündete sie, dass alle Kinder, die wollen, das Kloster nun verlasen dürfen. Auch Momo packte ihre Koffer und wollte das Kloster verlassen, aber vorher suchte sie noch Menou auf, um ihr eine schwarze Haarschleife zu schenken. Damit wollte sie sich bei Menou für die beiden roten Schleifen revanchieren. Allerdings entschied sie sich dann doch dafür, im Kloster zu bleiben, da sich Menou dazu entschloss, für das Wohl der Menschheit zu töten und Momo davon beeindruckt war, schwor ihr Momo, zukünftig für Menou zu töten. So wurde sie zu »Flare Arts« Gehilfin.
Im Kampf nutzt Momo eine Sägekette, ähnlich der einer Motorsäge. Mit ihrer Leitkraft kann sie die Sägekette verstärken und lenken. Wie Menou auch besitzt sie eine »Heilige Schrift«, die sie hauptsächlich zur Kommunikation mit Menou benutzt. Hin und wieder benutzt sie ihre Heilige Schrift auch dazu, um für ihre Sammlung Fotos von Menou zu machen. Diese zeigt sich davon aber nur wenig begeistert.
Momo besitzt eine enorme Menge an Leitkraft, sogar weit mehr als Menou. Beim Kampf in der Hauptstadt
Garm gegen den Drahtzieher der Beschwörungen im Königreich
Grisarika stellte sie dies eindrucksvoll zur Schau. Sie brachte sogar die Kathedrale zum Einsturz, obwohl diese durch einen Schutzzauber geschützt war.
Als Momo in der Stadt
Libelle ein paar Jugendliche ausfragte, ob sie etwas über eine Droge namens »Dämonikum-Pille« wüssten, die seit ein paar Wochen im Umlauf war; und sie daraufhin sagten, dass sie von nichts wüssten, schreckte Momo auch nicht vor Gewalt zurück, um die Jugendlichen zum Reden zu bringen. Mit ihrer Sägekette fügte sie den jungen Männern viele Schnittwunden zu, ohne dabei einen Hauch von Mitleid zu zeigen. Dieses Verhalten zeigt deutlich, dass sie die meisten Menschen als Abschaum ansieht, was unter anderem am Training im Kloster liegt. Eine Ausnahme bildet da Menou, die sie geradezu verehrt.
Auf
Akari ist sie sehr neidisch, da diese die ganze Zeit mit Menou zusammen ist, während sie im Hintergrund bleibt und die Lage im Blick behält. Es bereitet ihr aber auch Sorgen, da Momos Bauchgefühl ihr sagt, dass Akari gefährlich ist. Zudem musste Menou nie lange mit einer Zielperson in Kontakt bleiben, weil sie ihre Aufträge stets schnell und schmerzlos erledigte. Bei Akari ist das aber nicht möglich; und Momo beunruhigt dieser Umstand, da Menou ihr ursprüngliches Ich bei einem »Human Error« verlor und sich dementsprechend leicht von anderen beeinflussen lässt. Deshalb tendiert Menou auch dazu, sich von den Emotionen anderer mitreißen zu lassen. Über kurz oder lang wird sie so Gefühle für ihr Gegenüber entwickeln, nur weil sie Zeit mit ihnen verbrachte. Und je länger Menou mit einer Person zusammen ist, desto tiefer werden ihre Gefühle. Momos Befürchtung ist deshalb, dass Menou in einen Zwiespalt mit sich selbst geraten könnte und es dann nicht mehr übers Hertz bringen könnte, die »Verlorene« zu töten.
Da Momo erst vor Kurzem ins Priestertum eingetreten ist, trägt sie eine weiße Priesterkleidung. Das gelbe Muster auf Momos Kleidung zeigt, dass sie keiner Gemeinde angehört.
Quelle: www.anisearch.de/character/107138