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Source: www.anisearch.com/company/92Geneon USA war ein amerikanischer Filmverleiher mit Hauptsitz in Long Beach, Kalifornien.
Das Unternehmen wurde 1987 als
Pioneer LDCA und Tochterunternehmen von
Pioneer von gegründet, um sich auf dem Laser-Disc-Markt zu etablieren.
Im Jahr 1995 erfolgte die Umbenennung in
Pioneer Entertainment (PEAI), was später auch als
Pioneer Entertainment (USA) Inc. bekannt war. Im Jahr 1993 startete das Unternehmen mit der Veröffentlichung von Animes auf dem amerikanischen Markt. Zu den ersten Veröffentlichungen gehörten
Tenchi Muyo! und
Moldiver. Unter fünf verschiedenen Labels versuchte sich das Unternehmen nun auf dem VHS- und Laser-Disc
-Markt zu behaupten. Zudem wagte das Unternehmen vergleichsweise früh den Umstieg auf DVD. Diese Labels infrage waren
Pioneer Animation,
Pioneer Artists,
Pioneer Classics,
Pioneer Films und
Pioneer Special Interest.
Im Jahr 2003 kaufte das japanische Werbe- und Marketing-Unternehmen
Dentsu Inc. das japanische Unternehmen
Pioneer LDC zusammen mit
Pioneer Entertainment (USA) Inc. von
Pioneer. Anschließend wurden die beiden Unternehmen umbenannt in
Geneon Entertainment und
Geneon Entertainment (USA) Inc, kurz
Geneon USA. Ebenso wurden die Labels umstrukturiert: Aus
Pioneer Animation wurde
Geneon Animation, aus
Pioneer Music Geneon/Pioneer Music und aus
Pioneer Special Interest Geneon Special Interest. Alle anderen Labels wurden eingestellt.
Ab November 2004 startete das Unternehmen mit dem Vertrieb von Animes des Studio
Toei Animation in Amerika. Der Deal mit
Toei wurde jedoch 2006 beendet.
Im März 2007 gab das Unternehmen bekannt als exklusiver Vertrieb für
Bandai Visual USA tätig zu werden, jedoch gab
ADV Films bereits fünf Monate später bekannt, dass sie diese Tätigkeit von
Geneon USA übernehmen werden.
Geneon kündigte jedoch an, weiterhin Lizenzen zu akquirieren und englische Untertitel sowie Synchronisationen für den amerikanischen Markt zu produzieren. Der Deal wurde jedoch im September desselben Jahres wieder beendet, da sich die beiden Unternehmen nicht einigen konnten. Gegen Ende des Jahres wurde der Vertrieb eingestellt, bis auf die Titel von
Bandai Visual USA. Diese wurden solange weiter vertrieben, bis
Bandai Visual USA einen neuen Vertrieb gefunden hatte. Nun meldete sich auch
Funimation Entertainment und begann, mit
Geneon USA zu verhandeln, um einige Lizenz-Titel von
Geneon USA veröffentlichen zu können. Im Juli 2008 wurde ein formelles Agreement angekündigt, bei dem bekanntgegeben wurde, dass
Funimation nun einige Animes und Live-Action-Filme veröffentlichen dürfe. Nach Ablauf der
Geneon-Lizenzen wurden erfolgreiche Titel zum Teil erneut von
Funimation lizenziert.
Geneon USA hörte somit faktisch auf zu existieren. Auch aus dem Grund, da das Label
Geneon Animation verschwand und die dazugehörige Website zu
Funimation weiterleitete. Gleichzeitig verkaufte
Dentsu die meisten Anteile an
Geneon Entertainment in Japan an
Universal Picture International Entertainment. Das ehemalige Mutterunternehmen wurde mit
Universal Pictures Japan fusioniert und das neue Unternehmen in
Geneon Universal Entertainment Japan umbenannt.
Quelle: www.anisearch.de/company/92